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Portrait
Seine Kampfkunst-Karriere begann Worna Zohari 1989
mit KungFu in den Räumen der Körperwerkstatt Bochum.
Nach wenigen Monaten schon zog sein damaliger Privatlehrer
Kambiz nach Süddeutschland. Nun war aber endlich
der langersehnte Einstieg in die Kampfkunstwelt gefunden
und im Sommer 1990 erfolgte die Anmeldung zum Taekwondo bei Wolfgang Rumpf
in der Körperwerkstatt/ Ilyodo.
Anfang 1994 übernahm er zum ersten Mal als Trainer den Kinder-Fortgeschrittenen,
kurze Zeit später den Erwachsenen-Gelbgurt-Kurs. Seit
1995 trägt der Taekwondo-Meister den Schwarzen Gürtel
und im Mai 2002 legte er die Prüfung zum 4. DAN WTF Taekwondo ab.

Taekwondo ist nicht nur
Wettkampfsport, sondern auch Kampfkunst. Der Maßstab
bin ich selbst man muss irgendwann aufhören, sich
mit anderen zu messen.
Heute ist Zohari in seiner Freizeit als
Trainer, Kampfrichter und Prüfer tätig. Außerdem
gibt er gelegentlich noch national und international Taekwondo spezifische
Lehrgänge (z.B. Poomse), Lehrgänge in Tonfa (Schlagstock
MES) und Selbstverteidigung (Kali/Streetfight) und Seminare bei Sondereinheiten der Polizei im
Umgang mit Trittechniken und dem Schlagstock MES (Tonfa).
Er ist ausserdem international einer der wenigen, die den Kokosnuss- und Bachkieselstein-Bruchtest beherrschen.
Intensive Einblicke in verschiedene Kampfkünste,
wie Aikido (Asai), Hapkido (Böhme), WSL Ving Tsun (Rumpf),
Streetfighting (Espinous), Tai Chi Chuan (Yang-Stil), Kickboxing
und Training an traditionellen Waffen wie Nunchaku (Nunchaku-do),
Kurzstock (Modern Arnis/Escrima), Tonfa (Monadnock/Polizei)
und Schwert (Iaido, Schmidt) haben Zohari zwar immer wieder
fasziniert, doch von seinem ursprünglichen Weg Taekwondo
nicht abbringen können. Sie waren und sind weiterhin
vielmehr eine Gelegenheit, den Horizont zu erweitern und die
jeweiligen Vorteile für die Entwicklung der eigenen Fertigkeiten
zu verwenden. Und gerade für eine realistische Selbstverteidigung
kann sich das gelegentliche Crosstraining durchaus bezahlt machen.
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Vita
Der Sohn einer deutsch-persischen Künstlerfamilie kam
nach den ersten Jahren in Persien kurz nach der persischen Revolution zusammen mit der
Familie nach Deutschland. Hier studierte er nach Grundschule
und Gymnasium zunächst Betriebswirtschaft und Jura. Später folgte nach dem Einstieg in die Immobilienbranche
zunächst die Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Anschließend
studierte Zohari Immobilienökonomie an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel und quailifizierte
sich später zum Professional Member der Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS).
Nach unterschiedlichen beruflichen Stationen im Management deutscher Wohnungsunternehmen arbeitet
Zohari heute als MD eines großen, deutschen Immobilienkonzerns.
Neben der Kampfkunst ist die Musik Zohari's
zweite, große Leidenschaft, die ihn schon sein Leben
lang begleitet. Im Alter von 5 Jahren begann er mit einer
Geigenausbildung und spielt heute noch Klavier und Gitarre.
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