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Korea

Korea – Die Wiege des Taekwondo

Korea ist als Mutterland des Taekwondo für jeden Taekwondoin irgendwann einmal ein Reiseziel und wegen der ausgesprochen günstigen Klimabedingungen und der sehr freundlichen und aufgeschlossenen Koreaner auf jeden Fall auch für Nicht-Kampfkünstler eine Reise wert.

Die zweigeteilte Halbinsel liegt im nordöstlichen Teil des asiatischen Kontinents. Jenseits des Ostmeeres befindet sich Japan, die nördlichen Grenzen trennen Korea von China und Russland.

Die Republik Korea wurde offiziell am 15. August 1948 gegründet. Die Teilung des Landes erfolgte nach dem Koreakrieg (1950-1953). Der Krieg endete 1953 mit einem Waffenstillstand, der noch heute in Kraft ist und als Grenze zwischen Nord- und Südkorea eine entmilitarisierte Zone in etwa entlang des 38. Breitengrades festlegte. Wie in der am 17. Juli 1948 proklamierten Verfassung festgeschrieben, hat Südkorea eine demokratische Regierungsform, basierend auf einer Gewaltenteilung und einem System von Kontrollen und Gegenkontrollen. An der Spitze der Exekutive steht der Präsident, der für eine einmalige fünfjährige Amtszeit direkt vom Volk gewählt wird.

Karte Korea

Interessante Infos und Daten zu Korea

Bevölkerung/Fläche

Südkorea (Republik Korea) hat eine Fläche von rund 100.000 qkm (entspricht etwa der Fläche der neuen Bundesländer), und die Einwohnerzahl beträgt rd. 46 Mio. Mit einer Bevölkerungsdichte von 459 Einwohner pro qkm ist Südkorea etwa doppelt so dicht besiedelt wie Deutschland.

Klima

In Korea sind alle vier Jahreszeiten - trotz des generell gemäßigten Monsun-Klimas - relativ unterschiedlich ausgeprägt.

Der Frühling beginnt im April mit druchschnittlich 10 Grad und Niederschlägen von 50mm und zieht sich bis Mitte Juni.

Der Sommer unterteilt sich dann in zwei Phasen. Einmal die Regenzeit „Jagma“ in den frühen Sommermonaten und zum anderen „Hanyorum“, die Periode des feucht-heißen Spätsommers mit durchschnittlichen (!) Temparaturen von 27 Grad. Mehr als 60% der Jahresniederschlagsmenge fallen auf die Monate Juni, Juli (Durchschnitt 350 mm!) und auch August, was mit dem Sommer-Monsun zusammenhängt, der im pazifischen Ozean entsteht.
Mitte bis Ende August beginnt dann die Hanyorum-Periode und die Temparaturen steigen aprupt an. Besonders in den westlichen Ebenen werden hier teilweise Temparaturen i.H.v. 38 Grad Celsius im Schatten erreicht, und auch die Nächte sind feucht und heiß.

Der Herbst bringt angenehmes frisches Klima mit viel Sonnenschein und einer wunderschönen Natur. In diese Zeit fällt auch das traditionelle Erntefest, einer der wichtigsten Nationalfeiertage Koreas. Der Herbst wird als Reisezeit unbedingt empfohlen. Bei angenehmen durchschnittlichen 20 Grad und viel Sonnenschein kann man das Land genießen.

Der Winter in Korea ist gezeichnet durch arktische Monsunluft aus dem inneren asiatischen Kontinent. Bittere Kälte, trockene Luft und gelegentlicher Schneefall, wobei es regional sehr starke Unterschiede gibt. Je nachdem ob man sich am Meer oder z.B. im landesinneren Gebirge befindet kann es Temparaturunterschiede von 26 Grad geben.

Essen

Das koreanische Essen ist deutlich schärfer gewürzt als Europäer es gewohnt sind, aber dennoch sehr facettenreich, gesund und voll im Geschmack. Koreaner sind es in der Tat gewohnt, scharf zu essen. Der Westeuropäer kann sich damit trösten, dass es zum Essen immer ordentlich Alkohol gibt und sich ausserdem die Geschmacksknospen mit der Zeit an die Schärfe gewöhnen.

GewürzeSojasouce, Doenjan-Sojabohnenpaste und Peperonipaste (Gohujang) sind die drei wichtigsten Würzmittel für koreanische Gerichte. Ebenso wie Kimchi, das weltbekannte eingelegte und feurigscharfe Kraut, werden sie in den koreanischen Haushalten auch heute noch das ganze Jahr über selbst zubereitet.

 

Die Auswahl-Klassiker:

Bap Bulgogi Jjim und Jorim


Bap: Der gekochte Reis ist ebenso wie in weiten Bereichen Asiens Hauptbestandteil der koreanischen Küche.
Häufig werden Gerste, Bohnen, Hirse oder Esskastanien zur Geschmacksvariation hinzugegeben.
Bulgogi: Dünne, marinierte Rindfleischscheiben (auch bei uns in Europa bekannt), die vor den Gästen am Tisch gegrillt werden.
Jjim und Jorim: Fleisch und Fisch auf schwachem Feuer gekocht - sensationell!
 

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